Ausbildung

Land- und Baumaschinenmechatroniker (m/w)
Industriemechaniker/in (Instandhaltung)

Etwas zu reparieren ist genau Dein Ding? Dann hast Du vielleicht gerade Deinen Berufseinstieg gefunden:

Wenn unsere Fahrzeuge, Maschinen und Geräte auf den Baustellen ins Stocken geraten, gewartet oder für den nächsten Einsatz fit gemacht werden müssen, kommst Du ins Spiel. Als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in bist Du mit deinen Kollegen für die Wartung, Pflege und Reparatur unseres umfangreichen Maschinenparks zuständig.

Hier erzählen Joschka Blaeser und Nico Büsing von ihrem Arbeitsalltag, den Inhalten der Ausbildung und was Fritz Spieker als Arbeitgeber sonst noch alles bietet.

 

Interview mit Joschka Blaeser (Ausbildungsabschluss in 2016 - Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis) und Nico Büsing, Industriemechaniker (Instandhaltung)

Frage: Ihr seid bei Fritz Spieker für das schwere Gerät zuständig. Was ist Euer Job genau?
Nico: “Wir arbeiten auf dem Bauhof, insgesamt sind wir hier neun Kollegen. Alle Maschinen, wie Stapler, Kompressoren, Bagger oder auch Kräne, kommen von den Baustellen zu uns und wir warten und reparieren sie dann - natürlich auch die Autos. Das ist super, weil man nach der Ausbildung alles kann: drehen, bohren, schweißen, außerdem kommt man eigentlich mit allen Motoren klar. Da hat man jede Menge Möglichkeiten.
Frage: Ohne handwerkliches Geschick geht also nichts. Was sollte man noch mitbringen?
Joschka: „Jo, ist schon gut, wenn man handwerklich so´n bisschen fit ist (grins). Und technisches Verständnis ist auch wichtig, eben Mathe und Physik. Das kann man sich auch vorstellen, wir müssen ja technische Zeichnungen lesen können und mit Hydraulik umgehen oder Elektronik bedienen und instand setzen.“
Frage: Woher weiß ich, ob mir das liegt, wenn ich noch in der Schule bin?
Joschka: „Einfach Praktikum machen, dann merkt man schon, ob einem das Spaß bringt. Ich habe auch Leute in der Berufsschule, die haben erst BGJ oder haben die Berufsfachschule Fahrzeugtechnik gemacht. Das ist `ne ziemlich gute Vorbereitung.“
Frage: Dreieinhalb Jahre Lehre und was kommt dann?
Nico: „Als Land- und Baumaschinenmechatroniker ist man total gut vorbereitet, man kann auf die Meisterschule gehen oder noch Maschinenbau oder Fahrzeugtechnik studieren.“
Frage: Was macht die Ausbildung bei Fritz Spieker für Dich besonders?
Joschka: „Spieker gibt es ja schon über 100 Jahre, da fühlt man sich doch sicher, was den Arbeitsplatz angeht, und hat auch bessere Aussichten, übernommen zu werden. Ich durfte schon im ersten Lehrjahr selbstständig arbeiten, das fand ich gut. Weil wir uns unter den Kollegen super verstehen, machen wir regelmäßig was zusammen. Außerdem ist es ein Vorteil, in der Baubranche zu lernen, da verdient man gleich ziemlich gut. Ich bekomme zum Beispiel zwei- bis dreimal so viel wie andere in meiner Berufsschule, dazu noch 30 Tage Urlaub.“

Technik für Begeisterte

Als Land- und Baumaschinenmechatroniker/in und Industriemechaniker/in (Instandhaltung) kannst Du Fehler in mechanischen, hydraulischen und elektrischen Systemen finden und beheben. Werkstattaufgaben wie Öl- und Filterwechsel oder Schweißen gehören genauso dazu wie Arbeiten an komplexer Elektronik.

Du bist also ein echter Schrauber oder hast Lust, einer zu werden? Außerdem solltest Du

  • mindestens einen guten Realschulabschluss mitbringen
  • Verständnis für Mathematik und Physik haben
  • handwerklich geschickt sein und räumlich denken können
  • Spaß am selbstständigen und sorgfältigen Arbeiten haben

 

Für Deine Bewerbung brauchst Du ein Anschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf und Deine beiden letzten Zeugnisse.

Deine Perspektive

Wir bei Fritz Spieker legen besonderen Wert auf eine gute und vielseitige Ausbildung, die Dich zu einer qualifizierten Fachkraft macht. Wir bieten Dir einen sicheren Ausbildungsplatz und eine gute Chance, später für uns zu arbeiten.

Wenn Du mehr über die Ausbildung bei Fritz Spieker wissen willst, freuen wir uns, wenn Du mit uns Kontakt aufnimmst.

 

Rüdiger Gruis
Ausbildungs­verantwortlicher,
kaufmännischer Leiter
und Dein Ansprechpartner

Telefon: 0441 - 34098-13
E-Mail: bewerbung@fritz-spieker.de

Steckbrief

Land- und Baumaschinenmechatroniker am Standort Oldenburg

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Anforderungen:

  • Mindestens einen guten Realschulabschluss
  • Gute Kenntnisse in Mathematik und Physik
  • Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit und Selbstbewusstsein
  • Technisches Interesse und Verständnis
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Exakte und saubere Arbeitsweise

Ausbildungsinhalte:

  • Messen und Prüfen an Baumaschinensystemen
  • Bedienen von Baumaschinen und Geräten
  • Warten, Prüfen, Messen und Einstellen von Baumaschinen, Systemen und Betriebseinrichtungen
  • Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Baugruppen, Bauteilen und Systemen
  • Eingrenzen und Bestimmen von Fehlern, Störungen und deren Ursache sowie deren Behebung
  • Prüfen, Einstellen und Anschließen von mechanischen, hydraulischen, pneumatischen, elektrischen und elektronischen Anlagen und Systemen

Gehalt:

  • 1. Ausbildungsjahr 850 Euro brutto
  • 2. Ausbildungsjahr 1.200 Euro brutto
  • 3. Ausbildungsjahr 1.475 Euro brutto
  • 4. Ausbildungsjahr 1.580 Euro brutto

Stand: ab Mai 2018

Der Ausbildungsweg

In kaum einem anderen Wirtschaftszweig gibt es so vielfältige Anforderungen an das Können der Fachkräfte wie in der Bauwirtschaft. Das gilt natürlich auch für den Beruf des Mechanikers für Baumaschinentechnik. Entsprechend hoch ist die Qualität der Ausbildung. Neben Ihrer Ausbildung im Betrieb und dem theoretischen Unterricht in der Berufsschule bekommst Du eine solide, betriebs- und gewerkeübergreifende Unterweisung in allen praktischen Fertigkeiten, die später gebraucht werden. Speziell dafür steht bundesweit ein flächendeckendes Netz überbetrieblicher Ausbildungszentren zur Verfügung, das in seiner Art einmalig in Deutschland ist.

Abwechslung garantiert

Voraussetzung für alle gewerblichen Berufe ist mindestens ein guter Haupt- bzw. Realschulabschluss.

Im 1. Ausbildungsjahr erfolgt die Grundausbildung im Betrieb mit anteiliger Berufsschule und überbetrieblicher Ausbildung. Der Schwerpunkt liegt in der Metallbearbeitung, der Steuerungstechnik und Antriebstechnik, sowie der Umgang mit Baumaschinen.

Im 2. Ausbildungsjahr erfolgt die Fachausbildung im Betrieb mit anteiliger Berufsschule und überbetrieblicher Ausbildung. Der Umgang mit unterschiedlichen Baugeräten in der Wartung und das Umrüsten von Baumaschinen steht auf dem Ausbildungsplan.

Wesentliche Inhalte sind dabei das Inbetriebnehmen, Warten, Prüfen, Messen und Einstellen von Baumaschinen, von Systemen und Betriebseinrichtungen, die Hydraulik und Elektrotechnik, sowie die praktischen Fertigkeiten der Instandsetzung.

Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres wird die Abschlussprüfung Teil 1 abgelegt.

Im 3. und 4. Ausbildungsjahr erfolgt die Fachausbildung im Betrieb mit anteiliger Berufsschule und überbetrieblicher Ausbildung. Schwerpunkte sind das Prüfen, Einstellen und Anschließen mechanischer, hydraulischer, pneumatischer, elektrischer und elektronischer Anlagen und Systeme.

Am Ende des 4. Ausbildungsjahres erfolgt die Abschlussprüfung Teil 2.

Karriere machen

Bei uns besteht auch in den kommenden Jahren hoher Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften in der Baumaschinentechnik. Tendenz: steigend.

Mit der abgeschlossenen Ausbildung zum Mechaniker für Baumaschinentechnik eröffnen sich erstklassige Möglichkeiten, beruflich schnell voran zu kommen. Bereits nach einigen Jahren Berufspraxis und durch gezielte Weiterbildung kann man zum Geprüften Baumaschinenmeister oder zum Meister für Land- und Baumaschinentechnik aufsteigen.

Oder erwerbe zusätzliche Qualifikationen in Deinem Beruf im Bereich automatische Maschinensteuerung oder weitere spezielle Maschinentechniken.

Die Weichen rechtzeitig stellen:
Deine Sprungbretter auf die Führungsebene

Dringender denn je brauchen wir junge Menschen mit Führungsambitionen, die komplizierte Abläufe planen und Teams in ihre Arbeiten einweisen und leiten. Dafür sind vertiefte Kenntnisse in der Bauausführung, beim Material- und Maschineneinsatz, aber auch planerische und organisatorische Fähigkeiten Voraussetzung.